Power-Algen Chlorella und Spirulina: Diese 4 Fakten sollten Sie kennen

Was Flamingos und Supermodels gemeinsam haben? Beide setzen in ihrer Ernährung auf das grüne Superfood Spirulina! 60 % Proteingehalt mit einer perfekten Zusammensetzung essenzieller Aminosäuren, Vitamin A, Vitamin B12, zahlreiche Mineralstoffe und Antioxidantien, machen die Blaualge zum absoluten Health- und Beauty-Hero. Warum eine Einnahme in Kombination mit Chlorella empfehlenswert ist und wer auf die Green-Foods setzen sollte, erklären wir in unseren 4 Fakten: 

Schon die Azteken verehrten die Mikroalge Spirulina und setzten die Powerpflanze zur Erhaltung Ihrer Gesundheit und Stärkung ein. Antioxidativ, basisch, zellschützend, regenerierend und eine wertvolle Nährstoffquelle. Lastenträger und Nachrichtenläufer der Azteken erhielten Spirulina-Kekse für mehr Ausdauer, eine schnellere Erholung und zum  Schutz vor Krankheiten. Während die Nährstoffaufnahme zu Zeiten der Azteken nicht an eine Lebenswelt voller Schadstoffe gekoppelt war und jede Körperzelle direkt von Proteinen, Aminosäuren und Mineralstoffen profitieren konnte, besteht heute in den meisten Fällen eine Nährstoffblockade – in Form einer Übersäuerung und Belastung mit Schadstoffen. Gut, dass Spirulina über eine „grüne Schwester“ verfügt, die genau hier Abhilfe schafft:

Fakt 1: Urzeitliche Alge, gegen moderne Schadstoffe

Mikroplastik, Feinstaub und (krebserregende) Chemikalien – in unserem Alltag sind wir verschiedensten Schadstoffen, bewusst und unbewusst, ausgesetzt. Die Folge: Schadstoffe lagern sich in unserem (Binde-)Gewebe, in den Knochen, den Zähnen, im Gehirn sowie in der Leber und den Nieren an und blockieren so die Aufnahme wichtiger Vital- und Mineralstoffe und belasten das Immunsystem. Um dieser Schadstoffanreicherung im Körper sanft vorzubeugen und um von der maximalen Wirkkraft von Spirulina zu profitieren, empfiehlt sich die Einnahme von Chlorella. Die Grünalge bindet giftige Stoffe wie Blei, Cadmium, Quecksilber und Uran an sich und belässt nützliche Mineralstoffe wie Calcium und Magnesium im Körper. Gleichzeitig liefert sie wertvolle Vitamine, Antioxidantien sowie Spurenelemente und unterstützt durch seine entgiftende Wirkung bei gleichzeitiger Nährstoffzufuhr nicht nur das Immunsystem, sondern hilft auch bei der Senkung des Cholesterinspiegels und Bluthochdrucks.

Wie Sie Schadstoffe in Ihrem Zuhause vermeiden können, lesen Sie HIER

Zusatz-Tipp: Mit Apps wie „Scan4Chem“ oder „CodeCheck“ können Sie ganz leicht analysieren wie stark schadstoffbelastet Möbel, Textilien oder Kosmetika in Ihrem Haushalt sind, um zukünftig auf Alternativen setzen zu können.

Fakt 2: Chlorella sorgt für mehr Ausdauer und ein besseres Immunsystem!

Immunglobulin A kommt in Blut sowie Gewebsflüssigkeiten vor und schützt den Körper vor Viren, Bakterien und anderen Krankheitserregern. Während dieses Immunglobulin regulär während des Trainings etwas herabgesetzt ist, wird sie durch die Einnahme von Chlorella stabilisiert. Heißt ganz konkret: Die Einnahme von Chlorella, gerade bei einem sportlich-aktiven Leben, unterstützt das Immunsystem – besonders auch während einer Gruppenfitness-Einheit.[1] Gleichzeitig verbessert Chlorella die Sauerstoffaufnahme, was zu einer Verbesserung der aeroben Ausdauer führt und die Produktion von Glückshormonen ankurbelt. 

Fakt 3: Spirulina – mehr Protein als Fleisch

Essenzielle Aminosäuren, darunter vor allem muskelaufbauende BCAAs (verzweigtkettige Aminosäuren), Leucin (wichtig für den Erhalt von Muskeln und Heilungsprozesse), Valin & Isoleucin („Anti-Stress-Aminosäuren“) sowie ein sehr hoher Proteingehalt, machen aus Spirulina das perfekte Superfood bei Sport und Bewegung. Gleichzeitig sorgen Spurenelemente und Mineralien (wie beispielsweise Magnesium) für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt (Schutz vor Übersäuerung) und das enthaltene Eisen für eine verbesserte Blutbildung und damit verbundene Sauerstoffversorgung. 

Warum ein Eiweißmangel auch für Wasseransammlungen in den Beinen verantwortlich sein kann, lesen Sie HIER

Fakt 4: Alterslos – die zwei ungleichen grünen Schwestern

Reduzierte zelluläre Schadstoffbelastung, optimierte Sauerstoffversorgung, Schutz vor freien Radikalen durch Antioxidantien, optimierte Regeneration dank Chlorophyll, Entzündungsschutz dank Linolensäure, mehr Elastizität dank Beta-Carotin (Vorstufe Vitamin A) – die Listung scheint unendlich, will man den Anti-Aging-Effekt von Chlorella in Kombination mit Spirulina zusammenstellen. Und das beste: sich schneller regenerierende Zellen und eine straffere Haut mit mehr Glow sind nicht der einzige „Nebeneffekt“ der gesunden Algen-Zusammensetzung. Auch bei Haarausfall, kann sich die grüne Kombi, dank Eisen und B-Vitaminen, positiv auswirken.

Und wie nimmt man Chlorella und Spirulina am besten ein?

  • Beide werden als Pulver, Pressling, sowie in Kapselform angeboten: Wir empfehlen Kapseln oder Presslinge, da hierbei eine exakte Dosierung sowie eine Einnahme zu jeder Zeit/an jedem Ort möglich ist.
  • Partnerwahl: Egal ob Pulver oder Kapsel, bei der Einnahme von Spirulina und Chlorella auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Und die ist am besten: stilles Wasser. Dieses wirkt zusätzlich basisch und blockiert die Nährstoffaufnahme nicht.
  • Regelmäßig: Ob zu Beginn als entgiftende Kur angewendet oder langfristig als Mineralstoff- und Aminosäuren-Lieferant – welche Menge die richtige für Sie ist, ermitteln wir gerne mit unserer Zellcheck-Analyse. Hierbei stellen wir nicht nur die zelluläre Schadstoffbelastung fest, sondern auch wie es um Ihre Nährstoffversorgung steht. Prinzipiell gilt: egal ob morgens, mittags oder abends (oder tageszeitlich aufgeteilt), achten Sie bei der Einnahme von Chlorella und Spirulina auf Regelmäßigkeit. Nur so ist eine gleichmäßige Nährstoffzufuhr gewährleistet.
  • Pur: Achten Sie auf eine hohe Qualität der beiden Algen und darauf, dass beide nicht mit unnatürlichen Zusatzstoffen (oder reinen Füllstoffen) versetzt sind.
  • Gemeinsam: Chlorella und Spirulina können Sie miteinander einnehmen. Da der Schadstoff-Binder Chlorella zwischen „guten“ Nährstoffen und „schlechten“ Schadstoffen unterscheiden kann, gibt es keine Wechselwirkungen.

[1] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23227811/